Feige & Sohn Theaterkollektiv

Drei junge Mensche stehen eng beieinander in einem modernen Raum, während sie mit Feigen spielen. Der Mann auf der linken trägt eine lila Pullover, der Mann auf der rechten hat lange braune Haare und trägt ein Sakko, und die Frau in der Mitte ist beim Essen der Feige, sie hat kurze, lockige Haare.

Der Name Feige & Sohn klingt für uns zunächst nach Anwaltskanzlei, nach einem Schild aus Messing neben einer schweren Tür: Feige & Sohn – seit 1893. Tatsächlich aber verweist er auf etwas ganz anderes: auf ein französisches Guetzli aus Feigen und Weizenkleie (figues et son). Gegründet wurde das Kollektiv also nicht im 19. Jahrhundert, sondern 2024 – und nicht von einem mysteriösen Herrn Feige und seinem Sohn, sondern von Fabio, Joshua und León.

Aufgrund unserer unterschiedlichen Hintergründe in Schauspiel, Musik und Philosophie gingen wir zunächst davon aus, dass sich klare Zuständigkeiten und temporäre Hierarchien ergeben würden. Doch schon bei unserem ersten Projekt – Alien•Nation – zeigte sich, dass unsere künstlerische Praxis anders funktioniert: Sie erfordert kollektives Arbeiten.

Je nach Projekt beziehen wir weitere Künstler*innen und Kollaborateur*innen mit ein. Mit den beteiligten Menschen verändern sich Arbeitsweisen und Entscheidungsprozesse. Kollektiv zu arbeiten, bedeutet für uns, diesen Veränderungen aktiv Raum zu geben.

Uns interessieren Themen, die uns nicht mehr loslassen und die Selbstverständliches infrage stellen – in unseren ersten Projekten zum Beispiel unser Verhältnis zu Aliens, traditionelle Schweizer Wetterrituale oder Techno als verstorbenes Phänomen.

Daraus entwickeln wir Arbeiten an der Schnittstelle von Theater und Performance – mit performativen und zeitgenössisch-theatralen Mitteln, philosophischem Blick, Musik und viel Humor.

Die Formate entstehen für den Bühnenraum ebenso wie site-specific für Räume wie Clubs oder Kirchen. Im Zentrum steht dabei das Publikum: Wir wollen ehrliche, inspirierende Begegnungen zwischen Performenden und Zuschauenden ermöglichen und Räume öffnen, in denen eigene Zugänge entstehen können.

Ein Porträt eines jungen Mannes mit kurzen, lockigen braunen Haaren, hellen Haut, und dunklen Augen, trägt eine blaue Hemd und schwarze Strickjacke, trägt silberne Ohrringe, vor einem grauen Hintergrund.
León Cremonini
Porträt eines jungen Mannes mit dunklen Haaren und Bart, trägt ein lila Oberteil, vor grauem Hintergrund.
Fabio Savoldelli
Porträt eines Mannes mit langen braunen Haaren, Bart und blauen Augen, trägt ein gestreiftes Hemd und einen Anzug, vor grauem Hintergrund.
Joshua Schibli

Kollaborateur*innen

Belarmín Cremonini
Dario Droste
Elisa Dillier
Jon Mattmüller
Judith Steinbrecher
Meinrad Furrer
Olivier Günter

Projekte

Premiere 2026  

Premiere 2026  

Premiere 2025